Ich habe nicht immer in der Schweiz gelebt. Meine Eltern stammen aus Thüringen, ich bin nach dem Mauerfall in Berlin und Köln aufgewachsen.

Meine ältere Schwester lebt noch in der Nähe von Freiberg/Sachsen, ich selber lebe seit vier Jahren in der französischen Schweiz.

Ich war 12 Jahre alt, als ich in Berlin das Gymnasium besuchte und dort nachmittags meinem Peiniger in die Hände fiel. Es waren drei Jungen aus der 10. Klasse, die sich in den Duschen versteckt hatten. Ich möchte an dieser Stelle nicht erzählen, welche Umstände zu dem sexuellen Missbrauch führten. Es kam NICHT zu einer Anzeige, es gab NIE eine Gerichtsverhandlung!!!!

Die Täter laufen nach wie vor frei herum und glauben immer noch, sie haben nichts Unrechtes getan!!!!

Mir wurde gerichtlich verboten, ihre Namen öffentlich im Internet anzugeben oder sie in der Öffentlichkeit zu erwähnen.

Warum es nie zu einer Anzeige kam? Das Schulamt Berlin hatte mit seinen Anwälten dafür gesorgt, dass ich im Vorfeld für unglaubwürdig eingestuft wurde. Zeugen wurden erfunden, die mich als Nutte darstellten. Ich hätte quasi immer nach dem Sport nackt geduscht...

Pardon, aber soll ich denn in Sportkleidung duschen????

Dieser Anlass führte dazu, dass meine Eltern nach Köln zogen und ich alles weit hinter mir lassen sollte. Was natürlich nicht der Fall war.

Es folgten Therapien, Krankenhausaufenthalte...
Mit Mühe schaffte ich mein Abitur, brach aber im 2. Semester Biologie zusammen und es folgten weitere Klinikaufenthalte in diversen Kliniken für Frauen mit Essstörungen und somatischen Störungen. Eben der typische Leidenweg einer Frau, die sexuelle Gewalt erlebt hat.

Ich hatte eine Beziehung, aus der zum Glück keine Kinder hervorgingen und zog schließlich 2007 als glücklich geschiedene Frau in die Schweiz, weil ich dort eine Yogausbildung machte.

Hier fand ich endlich meinen inneren Freiden, mein seelisches Gleichgewicht und wusste mich auf einen gesunden Weg, was meine Zukunft angeht.
Bis ich auf das Magazin Bittere Tränen gestoßen wurde.

Ich glaube nicht an Zufälle. Es war auch keine Laune der Natur oder andere übersinnliche Phänomene, warum ausgerechnet ich dieses kleine Buch der Heilung in die Hände bekam:

Seitdem hat mein Leben eine Wende genommen, wie ich es nie für möglich gehalten hätte.
Heilung ist nur dann möglich, wenn man sich dem Missbrauch stellt und in Bewegung bleibt.

Das ist der Grund, warum die bei diesem Magazin mitmache!

 

 

 


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